Die Initiative „Polizeischutz für die Demokratie“ der Polizeiakademie Niedersachsen

Mit der im November 2019 gestarteten Initiative Polizeischutz für die Demokratie wollen wir freiwillige Demokratiearbeit in der Polizei Niedersachsen etablieren. Die Initiative will dadurch das freiheitlich-demokratische Selbstverständnis der Menschen in der Polizei stärken.

Dieses Kolleg*innenprojekt wird wesentlich mitgetragen durch die demokratischen Institutionen der Polizei: den Gewerkschaften und Personalvertretungen.

Die Initiative fügt sich ein in das strategische Ziel der Polizei Niedersachsen:

Wir bewahren unser freiheitlich-demokratisches Selbstverständnis und stärken unsere Widerstandskraft gegen demokratiegefährdende Erscheinungen.

Als gemeinsames Projekt konzipierte die Polizeiakademie Niedersachsen mit Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. eine Fortbildung, die Menschen in der Polizei Niedersachsen zu Demokratiepat*innen qualifiziert. Die Initiative Polizeischutz für die Demokratie ist damit Initiatorin des Projekts „Demokratiestarke Polizei.“ Bis Jahresende 2024 werden etwa 170 Pat*innen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Polizei Niedersachsen qualifiziert sein.

Die Demokratiepat*innen wirken in ihren Dienstbereichen und sind eingebettet in ein Netzwerk aus Unterstützer*innen. Die Koordinierung der Initiative obliegt der Geschäftsstelle in der Polizeiakademie Niedersachsen (polizeischutz_fuer_die_demokratie(at)pa.polizei.niedersachsen.de).

 

Ziele der Initiative Polizeischutz für die Demokratie

  • Proaktive Förderung von Menschen innerhalb der Polizei Niedersachsen, die sich für die Werte einer demokratisch gelebten Organisationskultur stärker engagieren möchten
  • Aufbau eines Netzwerks motivierter Menschen in der Polizei Niedersachsen, die sich dem Thema gelebte Demokratie annehmen und gemeinsam Projekte initiieren und durchführen möchten
  • Kompetenzvermittlung an die Demokratiepat*innen, die als Multiplikator*innen fungieren und hierdurch diese Kompetenzen in die Polizei Niedersachen tragen
  • Stärkere Wahrnehmung der Polizei Niedersachen insgesamt als Akteurin im Kreis der um den Schutz unserer freiheitlichen Demokratie engagierten Institutionen
  • Vertrauenserhalt und -gewinn innerhalb der Bevölkerung durch Transparenz und eine nach innen und außen gelebte demokratische Kultur
  • Offenheit zur Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, für gemeinsame demokratiefördernde Projekte und einen Austausch mit Perspektivwechsel
  • Etablierung der Demokratiepat*innen als Ansprechpersonen für Menschen aus der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft für eine konkrete Zusammenarbeit auf regionaler Ebene